Unidog-Guthaben kostenlos – Interview mit den Machern von PayPerX

Juni 27th, 2011 von hans

Hans, Unidog.de: Lieber Hassan, du hast zusammen mit deinen Mitgründern Tatjana und Andreas des Zahlsystem PayPerX entwickelt. Dieses konnten wir nun auf Unidog integrieren. Ihr seid alle junge Studenten/Absolventen von der Universität zu Köln. Während des Studiums hattet ihr die Idee zu dem innovativen neuen Zahlsystem, bei dem der User selbst nichts zahlen muss.

Bitte erklärt unseren Usern wie genau „PayPerX“ funktioniert:

Hassan: Ganz einfach, man braucht ein bisschen Zeit und liebe.

 

Hans: Äh ja, und wie geht das dann genau?

Hassan: PPX ist eine neue Generation des Payment-Systems für kleine Beträge und digitale Güter. D.h. wenn ich etwas in Internet kaufen möchte, z.B. einen Zeitungsartikel, ein Video oder meine Guthaben bei Unidog aufladen möchte, kann ich anstatt selbst zu zahlen eine Aufgabe erledigen.

Diese Aufgabe kann eine Quiz, eine Markforschungsumfrage oder etwas anderes sein. Wenn man das Quiz richtig beantwortet, dann bekomm man als Dankeschön das gewünschte Produkt umsonst.

 

Hans: Mit PayPerX können Studenten Unidog-Dokumente kostenlos runterladen?

Hassan: Ja natürlich, die können ihr Guthaben bei Unidog aufladen und damit einkaufen. Jede Frage sollte je nach Schwierigkeitsgrad in wenigen Minuten zu lösen sein.

Das Gute daran ist, dass die Quiz sehr informativ sind und in den meisten Fällen kann man etwas lernen.

 

Hans: Cool, warum gibt es das bisher nur auf Unidog?

Hassan: Dieses Konzept ist neu und wir sind gerade in der Test-Phase und müssen die Reaktion der Kunden einschätzen. Mit Unidog als Exklusiv-Partner sind wir in der Lage das Programm schnell zu verbessern. Und nach erfolgreichem Abschluss der Test-Phase wird PPX in mehreren Shops integriert werden.

 

Hans: Was sind die Vorteile von PayperX für Unternehmen?

Hassan: Die exklusive Zeit und Aufmerksamkeit!

So können die Unternehmen zielgenau die Kunden ansprechen, Informationen liefern, Reaktion erwecken und Feedback bekommen.

 

Hans: Wir wünschen euch weiterhin viel Glück für euer junges Unternehmen, und hoffen, dass es ihr schon bald noch mehr Quiz auf Unidog.de anbieten könnt.

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Zeitsparer News – was war wichtig im Mai…

Juni 2nd, 2011 von Anita

Themen:

Das 100.000 Dollar-wer-braucht-schon-ein-Studium-Experiment, Plagiatsjagd im Netz – Kölner Student machte Guttenberg platt, Mittags Uni – Abends Strich: Nebenjob Prostitution, Hochschulförderung: Milliarden-Hilfe für 111 Hochschulen




Das 100.000 Dollar-wer-braucht-schon-ein-Studium-Experiment


26.05.2011: Ein verlockendes Angebot offerierte der US-amerikanische Unternehmer, Milliardär und Multitalent Peter Thiel 24 jungen Studenten: 100.000 Dollar zur Unternehmensgründung mit eigener Geschäftidee. Einzige Bedingung: Sie mussten ihr Studium schmeißen. Aus 400 Bewerbern suchte der Gründer des Bezahldienstes „PayPal” die zukünftigen Jungunternehmer aus und stellt ihnen zusätzlich zwei Jahre lang erfahrene Mentoren zur Seite, um der „20 Under 20 Thiel Fellowship” erste Starthilfe für den Arbeitsmarkt zu geben.

Der in Frankfurt am Main geborene Thiel hat bereits in der Vergangenheit ein gutes Näschen für Investments bewiesen: 2004 stieg er mit einer halben Million Dollar in ein neues Projekt namens Facebook ein und hält 5,1 Prozent der Anteile, die heute auf rund zwei Milliarden Dollar geschätzt werden. Wie viel ihm sein Investment in die Verjüngungsforschung und die Suche nach dem ewigen Leben bringen wird, wird sich zeigen. Sucht Thiel also nun zum Zeitvertreib the next Mark Zuckerberg? Zumindest möchte er in seinem Experiment beweisen, dass ein teurer Hochschulabschluss nicht zwingend notwendig für den Erfolg im Business sei. Und was solle schon passieren? Laut Thiel könnten die gescheiterten Startup-Gründer immer noch zurück ans College gehen.



Quellen: jetzt.de http://jetzt.sueddeutsche.de / The Thiel Foundation http://www.thielfoundation.org / nachrichten.de




Plagiatsjagd im Netz – Kölner Student machte Guttenberg platt


23.05.2011: Vor ihm müssen die Mächtigen zittern: Tim Bartel hat mit seinem „GuttenPlag-Wiki” eine Bewegung gestartet – hunderte User durchforsten Doktorarbeiten von immer mehr Politikern nach Raub geistigen Eigentums. Nachdem Plagiatsvorwürfe über Theodor zu Guttenbergs Doktorarbeit laut wurden, gründete Bartel auf der Webseite „Wikia” eine Gruppe, in der Nutzer die Doktorarbeit ihre Erfolge bei der Jagd nach abgeschriebenen Textstellen dokumentieren konnten.

Über die Seite des „Hardcore Wiki(pedi)ans” stolperten nicht nur Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und kürzlich auch FDP-Promi Silvana Koch-Mehrin (VroniPlag Wiki): Momentan steht der FDP-Europaabgeordnete Jorgo Chatzimarkakis unter Verdacht, Teile seiner Doktorarbeit abgeschrieben zu haben. Und es müssen sich nicht nur Politiker vor den Plagiatsjägern fürchten: Auch Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann oder Papst Benedikt XVI stehen auf der Checkliste.


Quellen: Kölner Express / RP Online / tagesschau.de




Mittags Uni – Abends Strich: Nebenjob Prostitution


18.05.2011: Jeder dritte Studierende kann sich vorstellen, sein Studium mit Prostitution zu finanzieren – und jeder 27. tut es auch: So lautet jedenfalls das Ergebnis der Studie „Nebenjob: Prostitution” des Studienkollegs zu Berlin, bei der 3200 Berliner Studenten befragt wurden. Weil ihnen Kellnern, Verkaufen, Nachhilfe geben oder auf Messen herumstehen offenbar zu wenig lukrativ erscheinen, schauten sich also 3,7 Prozent der Hauptstadt-Studis nach exklusiveren Verdienstmöglichkeiten um und wählten das Rotlichtmilieu als Arbeitplatz. Die Verdienstmöglichkeiten beim Strippen, Begleitservice oder der “klassischen Prostitution” in Bordellen und Clubs liegen nach Angaben der Befragten bei 50 Euro am Tag bis 5000 Euro in der Woche. Die Gründe für die Sexarbeit sind vielfältig: „Höherer Stundenlohn”, „Suche nach Abenteuern” oder „Spaß am Sex”. Viele treibt allerdings die finanzielle Not in die Prostitution, denn mehr als 30 Prozent der Befragten sind verschuldet. In der Vergleichsgruppe ohne Sexjob ist der Anteil der verschuldeten Studenten mit rund 18 Prozent deutlich geringer. Gleichzeitig erhalten nur etwa 50 Prozent der nebenberuflichen Rotlichtarbeiter finanzielle Unterstützung aus ihrer Familie (Vergleichsgruppe: rund 65 Prozent).


Quellen: Studienkolleg zu Berlin  http://www.studienkolleg-zu-berlin.de/ http://www.facebook.com/event.php?eid=164419093617860 / TAZ / Hamburger Abendblatt / Welt Online




Hochschulförderung: Milliarden-Hilfe für 111 Hochschulen


17.05.2011: Deutschland steckt mehr Geld in die Bildung: Rund zwei Milliarden Euro sieht das nationale Programm „Qualitätspakt Lehre” der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern ab dem Wintersemester 2011/2012 als finanzielle Förderung für ausgewählte 111 Hochschulen vor. Die Förderung soll sich über fünf Jahre erstrecken. Inklusive eines Anschlussprogramms sollen die 52 Universitäten, 47 Fachhochschulen und 12 Kunst- und Musikhochschulen aus allen Regionen Deutschlands bis 2020 die Milliarden-Finanzspritze für bessere Studienbedingungen und mehr Lehrqualität erhalten. Die Bandbreite der von den Hochschulen eingereichten Vorhaben reiche dabei von zusätzlichen Professorenstellen über Mathematikkurse und Schreibwerkstätten bis hin zu längeren Öffnungszeiten für die Unibibliothek, erklärte Bildungsministerin Annette Schavan. Die Entscheidungen über die Vergabe der Mittel wurden durch ein Auswahlgremium getroffen, dem zwölf Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Hochschulmanagement und Studierendenschaft sowie je zwei Vertreter des Bundes und der Länderseite angehören.


Quellen: Bundesministerium für Forschung und Bildung  www.bmbf.de / Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz www.gwk-bonn.de / Zeit Online / Welt Online / www.bildungsklick.de


Eine Liste der 111 Hochschulen findet ihr hier: http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2011-13.pdf





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