Große Chance: DAAD startet Nachwuchsprogramm für Informatiker

Juni 18th, 2013 von Anita

19.04.2013: Internationale Forschungsaufenthalte in der Informationstechnologie: Mit dem neuen Programm „FITweltweit“ ermöglicht der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) forschungsorientierte Auslandsaufenthalte von Masterstudierenden, Promovenden und Postdoktoranden im Bereich der Informatik.

 

„Internationale Forschungsaufenthalte erhöhen auch für Informatiker die Chancen auf eine wissenschaftliche Karriere, bieten Zugang zu wichtigen Forschungsprojekten und erschließen neue Horizonte. Genau diese Qualifikationen braucht Deutschland, um seine internationale Spitzenstellung in der Kommunikations- und der Informationstechnologie langfristig zu sichern“, erklärt Margret Wintermantel, Präsidentin des DAAD.

Mit einem Budget von 8,8 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden mit diesem Programm in den nächsten fünf Jahren Auslandsaufenthalte auf verschiedenen Qualifikations- und Karrierestufen unterstützt. Studierende und Promovenden können im Rahmen der Masterarbeit oder Promotion Forschungsarbeiten aus der Informatik im Ausland durchführen. Postdoktoranden erhalten die Möglichkeit, am International Computer Science Institute (ICSI) in Berkeley oder am National Institute of Informatics (NII) in Tokyo Projekte mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren zu realisieren.

„In allen Programmlinien ist eine Bewerbung jederzeit möglich und die Stipendienlaufzeit kann flexibel gewählt werden, damit sich der Auslandsaufenthalt optimal in den aktuellen Forschungsplan und die mittelfristige Karriereplanung einbinden lässt“, erläutert der zuständige Referatsleiter, Dr. Christian Schäfer.

 

 

LINK: https://www.daad.de/ausland/studieren/stipendium/de/19047-internationale-forschungsaufenthalte-in-der-informationstechnologie-fitweltweit/

 

Quellen: DAAD

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Zeitsparer-News: Neues Hochschulranking soll 500 Unis umfassen

Februar 6th, 2013 von Anita

18.12.2012: Am neuen internationalen Hochschulranking der Europäischen Kommission sollen sich 500 Universitäten aus allen Teilen Europas und der Welt beteiligen: Im Unterschied zu bestehenden Ranglisten werden die Universitäten nach dem neuen System namens „U-Multirank“ anhand eines breiteren Spektrums an Leistungsindikatoren eingestuft, wodurch die Nutzer sich ein besseres und realistischeres Bild davon machen können sollen, was die jeweilige Einrichtung zu bieten hat.

 

Beim neuen „mehrdimensionalen“ Ranking werden die Hochschulen in folgenden fünf Kategorien bewertet:

 

  • Renommee der Forschung
  • Qualität von Lehre und Lernumfeld
  • internationale Ausrichtung
  • Abschneiden beim Wissenstransfer (z. B. Partnerschaften mit Betrieben und Unternehmensgründungen)
  • regionales Engagement

 

Die Universitäten sind aufgefordert, sich im ersten Halbjahr 2013 für das neue Ranking anzumelden. Erste Ergebnisse werden für Anfang 2014 erwartet. Offiziell vorgestellt wird U-Multirank auf einer groß angelegten Konferenz, die der irische Ratsvorsitz am 30. und 31. Januar in Dublin abhält.

In bestehenden internationalen Rankings liegt der Schwerpunkt häufig immer noch zu sehr auf der Reputation der Forschung.

Damit Unabhängigkeit, Qualität und Überprüfbarkeit gewährleistet sind, hat die Kommission ein unabhängiges Konsortium mit der Erstellung des Rankings beauftragt. Die Federführung übernehmen das deutsche Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) und das niederländische Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS). Weitere Projektpartner sind das Centre for Science and Technology Studies (CWTS) der Universität Leiden, der Fachverlag Elsevier, die Bertelsmann-Stiftung und das Softwareunternehmen Folge 3.

 

Hintergrund:
U-Multirank ist das Endergebnis einer Initiative, die 2008 auf einer Konferenz während des französischen Ratsvorsitzes angestoßen wurde. So wurde ein neues Universitätsranking anhand eines breiten Spektrums an Exzellenzkriterien auf internationaler Ebene gefordert.

Die Europäische Kommission gab anschließend bei einem Konsortium von Hochschul- und Forschungseinrichtungen namens CHERPA eine Machbarkeitsstudie in Auftrag, die 2011 abgeschlossen wurde. Die Studie, die sich auf die Arbeit mit 150 Hochschuleinrichtungen aus Europa und aller Welt stützt, bestätigte, dass das Konzept realistisch und die Umsetzung eines solchen mehrdimensionalen Rankings machbar ist.

Umgesetzt wird U-Multirank im Zeitraum 2013‑2014 mit einer Mittelausstattung von 2 Mio. EUR aus dem EU-Programm für lebenslanges Lernen. Es besteht die Möglichkeit, die Startfinanzierung auf den Zeitraum 2015‑2016 auszudehnen, d. h. um zwei weitere Jahre zu verlängern. Danach soll das Ranking von einer unabhängigen Einrichtung verwaltet werden.

 

Quellen: www.umultirank.org/ www.universityworldnews.com / www.springer.com

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Zeitsparer-Fokus: 5 Wege ins Ausland

August 15th, 2012 von Anita

Geldsorgen sind häufig das größte Hindernis auf dem Weg ins Ausland. Dabei gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die bei der Finanzierung eins Auslandsaufenthalts helfen. Wer also keine reichen Eltern, von der Omi etwas geerbt oder im Lotto gewonnen hat, muss nicht zu Hause bleiben.

 

Wir stellen fünf Förderprogramme vor:

 

Erasmus


Das bekannteste Förderprogramm für Auslandsstudenten feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Bewerben können sich alle, die das erste Studienjahr bereits abgeschlossen haben und einen Auslandsaufenthalt zwischen drei und zwölf Monaten planen. 33 Teilnehmerländer gibt es inzwischen. Neben den 27 EU-Staaten sind auch die Schweiz, Island, Norwegen, die Türkei und Liechtenstein dabei. Ob man im Ausland studiert oder ein Praktikum macht, spielt dabei keine Rolle.

Anlaufstelle für Bewerbungen und Fragen ist das Akademische Auslandsamt oder der Fachbereich. Die Höhe des sogenannten Mobilitätszuschusses schwankt je nach Universität zwischen 150 und 300 Euro, durchschnittlich erhalten Studenten 200 Euro im Monat. Studiengebühren der Gast-Uni entfallen. Bei der Vorbereitung hilft ein Erasmus-Beauftragter, es gibt Unterstützung bei der Zimmersuche, Aufnahmeprüfungen entfallen und für die Anerkennung der Studienleistungen gibt es feste Standards.

Eine Erasmus-Bewerbung besteht meist aus Motivationsschreiben und tabellarischem Lebenslauf, dazu müssen Studienleistungen vorgelegt und nicht meist Sprachkenntnisse nachgewiesen werden. Neben den Noten beeinflussen auch die angegebenen Wunschländer die Chancen: Nach Osteuropa wollen nur wenige. England, Spanien, Italien und Frankreich sind dagegen begehrt.

 

Links:

Deutscher Akademischer Auslandsdienst DAAD  eu.daad.de/eu/index.html /

Europäische Kommission – Allgemeine & berufliche Bildung http://ec.europa.eu/education/lifelong-learning-programme/doc80_de.htm

Erasmus Student Network (ESN) non-profit international student organisation www.esn.org

 

 

Auslands-Bafög

 

Spezielle Auslandsförderung für bedürftige Studenten. Der Unterschied: Die Fördergrenzen liegen höher. Wer in Deutschland also keinen Bafög-Anspruch hat, kann möglicherweise trotzdem Geld erhalten. Auslandsausbildungsaufenthalte müssen eine Mindestdauer von sechs Monaten oder einem Semester beziehungsweise zwölf Wochen (Studium im Rahmen einer Hochschulkooperation) aufweisen. In der Studienordnung vorgeschriebene Praktika werden ebenfalls gefördert.

Empfänger von Auslands-Bafög erhalten die in Deutschland geltenden Sätze (maximal 670 Euro im Monat) und obendrein Zuschüsse für Studiengebühren, Reisekosten oder die Krankenversicherung. Liegen die Lebenshaltungskosten im Gastland besonders hoch, gibt es zusätzlich Geld. Im Gegensatz zum Inlands-Bafög müssen diese Auslandszuschläge nicht zurückgezahlt werden.

Es gibt 17 verschiedene Bafög-Auslandsämter, welches zuständig ist, hängt vom Zielland ab. Erasmus-Mittel werden nicht mit dem Auslands-Bafög verrechnet – also ruhig beides beantragen.

Wichtig: genug Zeit einplanen, denn der Antrag muss spätestens ein halbes Jahr vor der Abreise gestellt werden.

 

Links:

Bundesministerium für Bildung und Forschung www.das-neue-bafoeg.de/de/441.php

Alle Infos auf einem Blick www.bmbf.de/pub/bafoeg_flyer.pdf

Liste aller zuständigen Ämter www.auslandsbafoeg.de/auslandsbafoeg/antragstellung.htm

Amt für Ausbildungsförderung suchen www.studentenwerke.de/adressen/afa.asp

 

 

Promos

 

Das Promos-Programm umfasst Kurzzeitstipendien für maximal sechs Monate. Teilnehmende Unis erhalten ein festes Budget und können entscheiden, welche Projekte sie damit fördern möchten. Bis 2011 wurden Promos zentral vom Deutschen Akademischen Auslandsamt (DAAD) vergeben.

An der Gast-Uni darf es jedoch keine Erasmus-Kooperation mit dem Fachbereich geben – erfolglose Erasmus-Bewerber finden hier also keinen Ersatz.

Bei der Unterstützung gibt es nur wenige Vorgaben, fast jede Art von Auslandsaufenthalt (Studium, Praktikum, Sprachkurs, Fachkurs, Studienreise) kann subventioniert werden. Die Höhe der Förderung variiert: Für Sprachkurse gibt es eine Pauschale von 500 Euro, für Studienaufenthalte und Praktika monatlich 300 Euro. Je nach Gastland wird eine Reisekostenpauschale gezahlt, und auch eine Befreiung von Studiengebühren ist möglich.

Weil jede Hochschule selbstständig über die Vergabe der Promos-Stipendien entscheidet und noch nicht jedes Programm gestartet ist, wendet man sich am besten ans Akademische Auslandsamt.

 

Links:

Leitfaden Motivationsschreiben www.uni-hildesheim.de

 

 

Stipendien

 

Der DAAD hat eigene Förderangebote für Auslandsaufenthalte und informiert zudem über die Programme zahlreicher Stiftungen, Vereine und Institute. Manche Stipendien stehen allen Studierenden offen, bei anderen gibt es fach- oder länderspezifische Angebote. Von Jahres- und Semester-Stipendien, Unterstützung für Auslandspraktika bis zur Förderung von projektbezogenen Studienaufenthalten ist alles dabei. Die Leistungen hängen vom jeweiligen Programm ab, das Spektrum reicht vom Reisekostenzuschuss bis zum Vollstipendium.

Aber auch Uni intern gibt es verschiedene Stipendien, die man für einen Auslandaufenthalt in Anspruch nehmen kann. Einfach nachfragen.

 

Links:

Stipendiendatenbank DAAD www.daad.de/ausland/studieren/stipendium/de/70-stipendiendatenbank

 

 

Bildungskredit

 

Dieses staatliche Darlehen können Studenten völlig unabhängig vom Einkommen der Eltern oder der eigenen finanziellen Situation beantragen, auch die Kombination mit anderen Stipendien ist möglich. Je nach Bedarf kann der Kredit zwischen 1.000 und 7.200 Euro umfassen, die vier Jahre nach der ersten Auszahlung in Monatsraten von je 120 Euro zurückgezahlt werden müssen. Der Zinssatz beträgt rund 2,8 Prozent, also weniger als bei einem normalen Bankdarlehen. Den Antrag kann man frühestens sechs Wochen vor Beginn des Förderzeitraums stellen.

 

Links:

Bundeskredit Online www.bva.bund.de

Bundesministerium für Bildung und Forschung www.das-neue-bafoeg.de/de/110.php

 

 

Quellen: Bilder: studieren.net / Pixelio.de  Gabriele Planthaber / Raabe

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Zeitsparer-News: Bologna-Reform: Bürokratisierung geht weiter

Mai 30th, 2012 von Anita

11.05.2012: Weiter wie bisher mit dem Bologna-Prozess: Mehr als vierzig europäische Bildungsminister haben das bei einem Treffen Ende April in Bukarest beschlossen. Dabei werde völlig übersehen, dass die Bologna-Reform an den Hochschulen zu einer bisher nicht gekannten Bürokratisierung geführt hat, beklagen Universitätsmitarbeiter wie  Professor Küh von der Universität Bielefeld. Die Beschreibung eines einzelnen Studiengangs fülle inzwischen mehrere Aktenordner, weil letztlich stundengenau definiert werden müsse, was und wie Studierende zu lernen haben. Umfangreiche Studien- und Prüfungsordnungen, fächerspezifischen Bestimmungen und Modulhandbücher von Studiengängen – selbst die meisten Lehrenden des Studiengangs würden diese nicht mehr genau kennen.

Und die Studierenden, die gegen die zunehmende Verschulung ihrer Studiengänge protestieren, werden mit symbolischen Maßnahmen wie Abschaffung von Anwesenheitslisten oder halbgaren Lippenbekenntnissen zu kritikfähigen Studierenden abgespeist.

Dabei sei, laut Küh, zu befürchten, dass die Bukarest-Erklärung zu einer noch stärkeren Bürokratisierung des Studiums führen werde. Mit der „Definition von Lernzielen“ soll für jedes Modul – möglicherweise sogar für jede einzelne Veranstaltung eines Studiums – definiert werden, was gelernt wird und wie viel Zeit die Studierenden dafür einzuplanen haben.

Vorausgeplant: Philosophiestudi hat neunzig Stunden Zeit, die Hegel’sche Rechtsphilosophie zu begreifen. Danach bitte die erworbene Kompetenz in einem Exposé von acht Seiten nachweisen. Ein Ausblick?

 

Quellen: Bundesministerium für Bildung und Forschung  URL: http://www.bmbf.de/de/3336.php / Welt Online / Zeit Online/ Universität Bielefeld

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Zeitsparer-News: BAföG-Ausgaben erreichen Rekordstand

Januar 19th, 2012 von Anita

18.01.2012: Aus dem 19. BAföG-Bericht geht hervor: Die Ausgaben von Bund und Ländern sind von rund 2,3 Milliarden im Jahr 2008 auf fast 2,9 Milliarden Euro im Jahr 2010 kräftig angestiegen. Die durchschnittlichen monatlichen Förderbeträge bei den Studierenden sind demnach um fast 10  Prozent von 398 Euro im Jahr 2008 auf zuletzt 436 Euro 2010 gestiegen.

 

„Das BAföG ist eine Erfolgsgeschichte“, sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. „Es ist und bleibt eine starke und verlässliche Säule der Studienfinanzierung. Das BAföG hat dazu beigetragen, dass der Wunsch zum Studieren heute größer denn je ist und nicht an finanziellen Hürden scheitert.“

Die Zahl der mit BAföG geförderten Studenten stieg um 16 Prozent von rund 333.000 in 2008 auf rund 386.000 Geförderte.
Die Quote der Studenten, die mit BAföG gefördert werden, stieg von 24,4 Prozent 2008 auf 25,8 Prozent 2010. Zugleich stieg der Anteil der Studenten, die während Auslandsaufenthalten mit BAföG gefördert werden, im Vergleich zum Zeitraum des Vorberichts um 54 Prozent: Fast 43.200 Studierende und Schüler bezogen im Jahr 2010 ihr BAföG im Ausland. Auch die Zahl der in Deutschland geförderten Schüler und Studierende mit ausländischer Staatsangehörigkeit stieg gegenüber 2008 deutlich – um 28 Prozent auf 60.000.
Diese Steigerungen seien insbesondere den Verbesserungen der 22. und 23. BAföG-Änderungsgesetze zu verdanken, die zum 1.1.2008 bzw. zum 1.10.2010 in Kraft traten. Dabei wurden die Bedarfsätze erst um volle 10 und dann nochmals um 2 Prozent erhöht und der Kreis der BAföG-Berechtigten erweitert, etwa durch die Erhöhung der Altersgrenze für Masterstudierende auf 35 Jahre bei Beginn des Masterstudiums und durch die Anhebung des Freibetrags beim Elterneinkommen um zunächst 8 und dann nochmals 3 Prozent. Gleichzeitig wurden die Hürden für eine Förderung im Ausland gesenkt – etwa durch den Verzicht auf den Nachweis von Sprachkenntnissen.

 

Weitere Infos unter: http://www.bmbf.de/de/892.php

 

 

Quellen: Bundesministerium für Bildung und Forschung

URL: http://www.bmbf.de

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Zeitsparer-News: Finanzspritze Auslands-Bafög

Oktober 7th, 2011 von Anita

13.09.2011: Ein Semester in Australien oder Dänemark kann teuer werden: Reisekosten, Studiengebühren, Lebensunterhalt und höhere Preise – für viele unbezahlbar. Doch das muss nicht sein, denn der Staat fördert Auslandsaufenthalte mit dem Auslands-Bafög. Einen Antrag stellen lohnt sich allemal, denn im Ausland gelten höhere Bedarfsätze und wer in Deutschland in Sachen Förderung aufgrund des Einkommens der Eltern leer ausgeht, könnte so im Ausland gefördert werden. Studenten sollten daher besser vorab prüfen, ob ihnen während des Studienaufenthalts Bafög zusteht. Die Höchstfördersumme hängt dabei vom jeweiligen Reiseziel ab, denn zusätzlich zu einem Sockelbetrag von maximal 732 Euro im Monat werden außerhalb der EU Zuschläge für die Lebenshaltungskosten bewilligt.

 

Quellen: www.auslandsbafoeg.de / www.bafoeg.bmbf.de/de/384.php / Süddeutsche Zeitung

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Zeitsparer-News: Fast jeder zehnte Student kommt aus dem Ausland

Oktober 7th, 2011 von Anita

14.09.2011: Studieren in Deutschland ist beliebter denn je: Mit 9 % war der Anteil von Studierenden aus dem Ausland im Jahr 2009 deutlich über dem OECD-Durchschnitt von 6 %. Aus der Gemeinschaftsveröffentlichung von OECD und dem Statistischen Bundesamt (Destatis) „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich“ geht zudem hervor, dass es im Saarland (18 %), Berlin und Bremen (jeweils 13 %) die höchsten Anteile an ausländischen Studierenden gab. Dagegen fielen die entsprechenden Quoten für die neuen Bundesländer relativ gering aus. Die niedrigsten Anteile hatten Thüringen (6 %) und Mecklenburg-Vorpommern (5 %). Besonders attraktiv waren die deutschen Hochschulen für Studierende aus China. Mit 12 % belegten sie den Spitzenplatz. Vor allem in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Sachsen waren chinesische Studierende stark vertreten. Die neben China größte Gruppe internationaler Studis kam aus osteuropäischen Staaten, nämlich Russland, Polen und Bulgarien (jeweils 5 %).

 

Quellen: Statistisches Bundesamt Deutschland www.destatis.de / Süddeutsche Zeitung / dpa

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Zeitsparer-News: Wie nehmen internationale Studierende deutsche Hochschulen wahr?

September 12th, 2011 von Anita

16.08.2011: Pluspunkte für akademischen Ruf und die persönliche Sicherheit: Das Bildungssystem ist hervorragend, die persönliche Sicherheit groß und die Studienkosten erträglich. Das sind die wichtigsten Gründe, warum sich ausländische Studierende und Graduierte für das Studienland Deutschland entscheiden. Diese Ergebnisse gehen aus Umfragen des Hochschulkonsortiums GATE-Germany, einer Initiative des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Hochschulrektorenkonferenz, hervor. Die stark aufgefächerten Resultate vom „International Student Barometer“ und „Student Pulse“ liefern deutschen Hochschulen solide Informationen darüber, wo und wie sie ihre Zielgruppen am besten erreichen und langfristig an sich binden.

 

 

Quellen: www.gate-germany.de/18102 / www.daad.de

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Zeitsparer-News: Jeder 20. Studi geht zum Master ins Ausland

August 16th, 2011 von Anita

Bachelor in Köln – Master in Australien?: Nur wenige Studenten gehen nach dem Bachelor-Abschluss für einen Master ins Ausland. Das geht aus dem kürzlich veröffentlichten Datenreport des Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem HIS-Institut für Hochschulforschung (HIS-HF) „Wissenschaft weltoffen 2011“ hervor. Etwa 2.500 bis 3.500 deutsche Bachelors des Abschlussjahrgangs 2009 haben ihr Studium im Ausland fortgesetzt. Das entspricht rund 5 Prozent an Universitäten und 3 Prozent an Fachhochschulen. Auslandserfahrung können Studenten im Master aber durchaus vorweisen: 38 % an den Unis und 27 % an den Fachhochschulen waren vor ihrem Master im Ausland. Vor allem Hochschulen in Großbritannien, aber auch in Österreich, Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz stehen bei den deutschen Masterstudierenden hoch im Kurs. Dabei hat „kein westeuropäisches Land mehr eigene Studierende im Ausland vorzuweisen“, betont Dr. Simone Burkhart vom DAAD. Insgesamt studierten 2008 über 100.000 Deutsche im Ausland. Jedoch: Jeder dritte Student einer Uni, der während seines Bachelors im Ausland war, beklagte die verlorene Zeit. Dieses Problem fiel bei den FH-Studenten weniger ins Gewicht (18%). Jeder fünfte Uni-Student fand es außerdem problematisch, sich die erbrachten Leistungen in Deutschland anerkennen zu lassen. Auch damit hatten FH-Studenten weniger Probleme (15%).

 

 

Quellen: DAAD  URL: http://www.daad.de/portrait/presse/pressemitteilungen/2011

Fokus / Süddeutsche Zeitung

 

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Zeitsparer-News: Der Blick über den nationalen Tellerrand

Juli 11th, 2011 von Anita

20.06.2011: EUROSTUDENT IV-Bericht erschienen: Dieser bildet den Abschluss der vierten Runde des EUROSTUDENT-Projekts, mit dem seit der zweiten Hälfte der 1990er Jahre Schlüsseldaten zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Studierenden in Europa erhoben werden. Auf welchen Wegen gelangen Studis an die Hochschulen? Wer sind diese Studierenden? Wie finanzieren sie sich, wie wohnen sie? Unter welchen Bedingungen studieren sie? Wer geht ins Ausland, wer nicht? Aktuelle Antworten auf diese Fragen bietet für 25 europäische Länder der EUROSTUDENT IV-Bericht, der auf einer Konferenz des Projekts in Kopenhagen vor Forschern, Hochschulpolitikern und Studierenden präsentiert wurde. Anhand der gesammelten Daten sollen die Studienbedingungen verbessert werden.

 

Besonders augenscheinlich sei dabei die Heterogenität der Studierenden in Europa, die als eine der wichtigsten Herausforderungen für die Hochschulen und die Hochschulpolitik in der Zukunft gilt.

 

So ist in Norwegen z.B. ein gutes Drittel der Studierenden über 30 Jahre oder älter. Im Vergleich dazu hat Deutschland einen niedrigen Anteil von Studierenden, die 30 Jahre und älter sind. Initiativen, die den Zugang zur Hochschule für ältere Studierende erleichtern, die häufig auf alternativen Wegen an die Hochschule gelangen, könnten somit auch einen Beitrag zur Chancengerechtigkeit leisten, da diese häufig zu niedrigen sozialen Herkunftsgruppen zählen.

 

Der internationale Vergleich zeigt einmal mehr die soziale Selektivität des deutschen Hochschulsystems, in dem Studierende aus nicht-akademischen Elternhäusern deutlich unterrepräsentiert sind. Anders die Situation in der Schweiz und den Niederlanden: Hier gibt es kaum sozialgruppenspezifische Unterschiede in der hochschulischen Bildungsbeteiligung.

Schlechtere Chancen haben Studierende aus bildungsfernen Schichten auch mit Blick auf die Auslandsmobilität. Sie gehen nicht nur seltener ins Ausland und planen auch seltener, dies zu tun, sondern sind darüber hinaus in stärkerem Maße mit Hindernissen und hemmenden Faktoren bei der Planung und Durchführung von Auslandsaufenthalten konfrontiert.

Für diejenigen Studierenden, die sich gegen ein Auslandsstudium entscheiden, ist die erwartete finanzielle Mehrbelastung der Haupthindernisgrund. Lediglich in den skandinavischen Ländern wird ein anderes Hindernis häufiger als Grund gegen einen Studienaufenthalt im Ausland angeführt: Die hierzu erforderliche Trennung von Familie und Freunden. Von deutschen Studierenden wird des Weiteren relativ häufig auf den befürchteten Zeitverlust als Argument gegen ein Auslandsstudium verwiesen. Der Zugang zu Informationen über Auslandsaufenthalte stellt für sie hingegen kein wesentliches Problem dar.

 

Quellen: http://www.eurostudent.eu / Spiegel Online

 

 

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