Elite auf dem Papier, Flaute auf dem Konto

Januar 20th, 2015 von Lisa

Wer sich nach seinem Hochschulabschluss für eine wissenschaftliche Karriere entscheidet, braucht neben fachlichem Können noch etwas: viel Geduld und Sparsamkeit, die an Geiz grenzt. Denn viele Nachwuchswissenschaftler werden mau bezahlt und erhalten einen befristeten Vertrag nach dem anderen. Doch dagegen wehren sich immer mehr Doktoranden und junge Lehrkräfte.

Wie der UniSPIEGEL berichtet, werden 90 Prozent der Nachwuchswissenschaftler zurzeit befristet angestellt ­– gerne auch in Teilzeit. Diese Unsicherheit belastet viele Betroffene, darunter leiden letztlich auch Forschung und Lehre. Bildungsministerin Johanna Wanka hat angekündigt sich dafür einzusetzen, dass Verträge für junge Wissenschaftler so lange angesetzt werden, wie das Vorhaben in Anspruch nimmt. Beispielsweise müssten für eine Doktorarbeit mindestens drei Jahre einkalkuliert werden.

Kürzlich haben sich auch einige Nachwuchswissenschaftler bei ZEIT ONLINE zu Wort gemeldet.

So schreibt zum Beispiel der Physiker Nicki Frank Hinsche, 32 Jahre: „Schon während der Doktoranden-Zeit arbeitet man häufig 200 Stunden pro Monat und wird für 80 bezahlt. Das ist weniger Geld als das Erstgehalt eines ausgelernten Bäckers. Wissenschaft ist schon lange kein Privileg mehr, es ist ein Prekariat.“

Sabine Donauer, Bildungsforscherin, 32 Jahre: „Zwischen befristeten Verträgen liegen oft Phasen der Erwerbslosigkeit, für regelmäßige Umzüge werden finanzielle Rücklagen aufgebraucht. Die Gehälter reichen nicht, um in den verbleibenden 30 Erwerbsjahren eine solide Altersversorgung aufzubauen und eine Familie zu ernähren.“

Florian Leitner, Filmwissenschaftler, 37 Jahre: „Unbefristet stellen die Universitäten heute so gut wie niemanden mehr ein. Das hat zur Folge, dass viele wissenschaftliche Mitarbeiter mit Mitte 40 vor dem Aus stehen. Nachdem sie sich ihr gesamtes Berufsleben über der universitären Wissenschaft gewidmet haben, finden sie woanders kaum noch Arbeit.“

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Was die Unidog-Gründer heute machen… nach dem Start-up ist vor dem Start-up.

Juli 28th, 2014 von Lisa

Die Unidog-Gründer Hans-Günter Herrmann (30) und Tim Stollberg (31) haben in den vergangenen Jahren neben dem Management von Unidog.de auch weitere Projekte erfolgreich realisiert. Hans hat mit seinem Start-up MEDIAFIX GmbH ein Unternehmen aufgebaut, das sich auf die Digitalisierung analoger Medien spezialisiert hat. „Wir haben 2012 angefangen mit dem Dias scannen, dann kamen Fotos und Negative hinzu. Inzwischen digitalisieren wir auch VHS-Kassetten und Schmalfilme.“

Die Technologie von MEDIAFIX ist größtenteils selbst entwickelt. Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil, denn das Start-up kann Preise deutlich unterhalb der Konkurrenz anbieten. „Wir hatten anfangs überwiegend private Fotografen als Kunden“, erzählt Hans. „Doch inzwischen melden sich auch immer mehr Archive und Institute bei uns, so zum Beispiel die Felsbildforschung von der Universität zu Köln. Für diesen Kunden haben wir zahlreiche wertvolle Fotos von Felsbildern gescannt.“ Die MEDIAFIX GmbH beschäftigt inzwischen rund 30 Mitarbeiter, die in zwei Schichten pro Tag Bilder digitalisieren um den Kunden möglichst schnell ihre Bilder auf USB-Stick, DVD oder Festplatte zurückzugeben. Neben MEDIAFIX betreibt Hans auch nach wie vor die IT-Agentur eLancer-Team. Das Team besteht aus talentierten Informatikstudenten und Screendesignern, die Projekte wie Firmenwebsites, Onlineshops oder Apps erstellen. Auch an der Weiterentwicklung von Unidog waren einige eLancer beteiligt.

Tim hat sich mit seinem Unternehmen BASIUSmail im Jahr 2011 an das Thema Verschlüsselung von E-Mails gewagt. Es geht um eine einfach zu bedienende Verschlüsselungssoftware für E-Mails, wie Tim erklärt: „Anders als andere Produkte in dem Bereich kann BASIUSmail auch an Empfänger verschlüsselt senden, die selbst keine Verschlüsselungssoftware benutzen. Die Email wird in diesem Fall online und passwortgeschützt heruntergeladen.“ Verschlüsselte E-Mails sind insbesondere für Steuerberater und Rechtsanwälte interessant, die für ihre Arbeit rechtssichere Korrespondenz benötigen. Aber auch jede Privatperson, die Wert auf verschlüsselte E-Mails legt, kann sich BASIUSmail zulegen. „Wir befinden uns mit der Software gerade in einer ‚Closed-Beta-Status’, das bedeutet, dass die Software ausgiebig getestet wird“, berichtet Tim. Wer wissen will, wann und wie es mit der neuen Verschlüsselungssoftware für jedermann weitergeht, kann sich mit seiner E-Mailadresse registrieren.

Für Unidog.de sind die Gründer auf der Suche nach strategischen Partner oder ehrgeizigen und talentierten Junggründern, die den Laden übernehmen wollen: „Das Projekt hat weiterhin sehr viel Potenzial und wird an bestimmten Hochschul-Standorten auch sehr rege genutzt. Wir würden sehr freuen, wenn neue Köpfe hier neue Impulse setzen wollen“, so Hans. „Bei der technischen Weiterentwicklung helfen wir dann gerne“, sagt Tim. Wenn ihr daran Interesse habt, schickt am besten eine E-Mail an Hans: hg (Punkt) herrmann (äähtt) unidog (punkt) (deutsche Domainendung) :-)

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Massenstudentenhaltung – oder: ein Container ist besser als nichts!

April 27th, 2014 von Lisa

In Berlin werden über 400 Frachtcontainer zu Wohneinheiten umfunktioniert. Sie stehen im Stadtteil Treptow, unmittelbar an der Spree. Der Gründer der Anlage ist zwar selbst kein Student mehr, hat sich die Idee aber aus Holland abgeschaut. Weil es dort bereits gut funktioniert und der Wohnungsmangel an Hochschulstädten in Deutschland auch kein Geheimnis ist, fand sich sogar ein Investor, der die Wohnanlage finanziert. Die Container sind nicht nur teuer zu erwerben, sondern müssen auch noch umgerüstet werden, damit man darin wohnen kann.

Nur um sich das mal vorzustellen: Die Container sind etwa 2,50 Meter breit, 2,90 hoch und 12 Mete – das ist erst einmal ein langer, dunkler Schlauch. Die beiden schmalen Enden werden deshalb vollständig verglast, die Wände gedämmt und auf den Boden kommt ein wärmespeichernder Belag.  Am Ende kommen Ein-Zimmer-Appartements heraus, die für knapp 400 Euro vermietet werden. Obwohl sie damit fast doppelt so teuer sind, wie viele Wohnheimplätze in Berlin, ist die Nachfrage hoch. Einen Eindruck, wie das Containerdorf dann aussieht, kann man sich in dieser Bilderstrecke machen.

Ähnliche Ideen gibt es auch in anderen großen Studentenstädten Deutschlands, beispielsweise in München und Freiburg. Und was ist mit Köln, der Gründungsstadt von Unidog? Dort hat die Politik diesen Vorschlag bereits gemacht, jedoch fehlt Geld zu Finanzierung. Da wird sich doch wohl noch ein Investor finden lassen? Kölner Gründungswilligen sei gesagt: Die Idee hat Potenzial!

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BAföG-Statistik

Januar 29th, 2014 von Anita

979.000 Personen erhielten im Jahr 2012  in Deutschland Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG): Danach stieg die Zahl der Empfänger gegenüber 2011 um knapp 17.000 bzw. 1,7 %. Unter den Geförderten waren 671.000 Studierende und 308.000 Schülerinnen und Schüler. Während die Zahl der geförderten Schüler und Schülerinnen zurückging (– 3,4 %), wurden im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Studierende gefördert (+ 4,3 %).

Die Förderung erstreckte sich zum Teil nicht über das volle Jahr. Im Durchschnitt wurden je Monat 630.000 Personen (190.000 Schüler, 440.000 Studierende) gefördert (+ 2,4 %).

47 % der BAföG-Empfänger/innen (rund 457.000) erhielten eine Vollförderung, also den maximalen Förderbetrag. Die Höhe des Förderbetrages hängt von der Ausbildungsstätte (etwa Berufsfachschule oder Hochschule) und der Unterbringung (etwa bei den Eltern oder auswärts) ab.

Die Ausgaben des Bundes und der Länder 3,28 Milliarden Euro und somit rund 98 Millionen Euro (3,1 %) mehr als im Vorjahr. Davon wurden 95 Millionen Euro) für die Studierendenförderung bereitgestellt.

 

Quellen: Deutsches Studentenwerk / Statistisches Bundesamt

 

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Niedriglohn trotz Studium – Nichts Ungewöhnliches!

Januar 29th, 2014 von hg.herrmann

„Die Berliner Medienbranche ist eine unterbezahlte Hölle“, lautete der Titel von Anneli Botzs Blog-Beitrag, der in den letzten Tagen erst durch alle Social Media Kanäle und daraufhin durch die gesamte Medienlandschaft ging. Und macht damit auf ein Thema aufmerksam, dass Studenten und Uniabsolventen auch außerhalb der Medienbranche in den letzten Jahren immer mehr beschäftigt: Einstiegsgehälter, die kaum zum Leben reichen, und Arbeitszeiten, die weit über dem im Arbeitsvertrag vereinbarten Stundensatz liegen.

Am Existenzminimum

Anneli Botz hat sich mit diesem Artikel den Frust von der Seele geschrieben. Nach einem langen Magister-Studium in Kunstgeschichte, Philosophie und Anglistik begann die 28-Jährige bei einer Berliner Medienproduktionsfirma zu arbeiten – als Praktikantin. Sie drehte kleine Internetvideos, interviewte Musiker und besuchte Mode-Messen. Was sich für Bekannte und Außenstehende nach einer coolen Arbeit anhörte, war für Botz in erster Linie ein Leben am Existenzminimum. Selbst als sie es nach harten Verhandlungen schaffte, sich den Titel der „Redakteurin“ zu erkämpfen, stieg ihr Netto-Gehalt von 400 auf sage und schreibe 1000 Euro – Überstunden natürlich inklusive. Das entspricht nach eigener Rechnung einem Stundenlohn von gerade einmal 7,50 Euro brutto. Um trotz Studium an Elite-Uni, Auslandsaufenthalte, Abschluss, zahlreichen Praktika und was man eben sonst noch so heutzutage von Studenten erwartet, ist Botz mit diesem Niedriglohn keine Ausnahme. Immer mehr Hochschulabsolventen kämpfen mit extrem niedrigen Arbeitsgehältern. Und laut einer Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation arbeiten mehr als 600.000 berufserfahrene Akademiker im Jahr 2012 für nicht mehr als 9,30 Euro pro Stunde.

Auswahl im Überfluss

Doch im Prinzip genauso schlimm wie die schlechte Bezahlung war für Botz laut ihres Artikels die ständige Gewissheit, für ihre Chefs austauschbar zu sein. „Wenn du den Job nicht machst, dann macht ihn halt ein anderer. Du weißt doch, jeder ist ersetzbar“, wurde ihr gesagt. Und genau hier liegt der eigentliche Grund für die teils schlechte Bezahlung: Jedes Jahr drängen tausende von neuen Uni-Absolventen in die freie Marktwirtschaft, auf der Suche nach Jobs und der großen Karriere. Wie das statistische Bundesamt ermittelt hat, hat sich die Zahl der Hochschulabsolventen in den letzten Jahren geradezu verdoppelt. Das „Angebot“ an extrem gut ausgebildeten, neuen Arbeitskräften ist in Deutschland daher so groß wie nie zuvor. Ein Studium allein reicht heutzutage nicht mehr, um später einmal zur Mittelschicht zu gehören. Es kommt in erster Linie darauf an, was man studiert hat. Angebot und Nachfrage – wie man in der Wirtschaft sagen würde – spielt auch auf dem Arbeitsmarkt eine entscheidende Rolle. Gerade bei den besonders beliebten und angesagten Studiengängen, die etwas mit Kultur, Sport und Unterhaltung zu tun haben, sind schlechte Anfangsgehälter Gang und Gäbe. Doch nicht nur die allzu beliebte Medienbranche, auch andere, prestigeträchtige Berufszweige wie etwa Architektur oder BWL sind davon betroffen – und selbst mit Berufserfahrung steigt das Einkommen kaum. Das Angebot an sehr gut ausgebildeten Absolventen auf dem Arbeitsmarkt ist dermaßen hoch, dass diese im Prinzip keine andere Wahl haben, als sich mit Niedriglöhnen abzufinden, um nicht arbeitslos zu sein. Denn wenn man einen Job wegen dem schlechten Gehalt nicht machen will, findet das Unternehmen, das einstellt, ohne Probleme sofort jemand anderen, der die Arbeit für noch weniger macht. Die Konkurrenz ist nämlich groß.

Die Qual der Wahl

Ein Teufelskreis also. Doch was tun? Hätten wir alle besser Ingenieur oder Jurist werden sollen, deren Einstiegsgehälter fast doppelt so hoch sind als in den eben genannten Berufszweigen? Nein, denn einen Studiengang und somit eine Branche, die eventuell einen Großteil des eigenen restlichen Lebens bestimmt, nur aufgrund des Geldes zu wählen, scheint nicht die richtige Lösung. Natürlich ist es wichtig, sich im Vorfeld über Dinge wie spätere Verdienstmöglichkeiten Gedanken zu machen. Solltet ihr gerade überlegen, welches Studium ihr wählen wollt oder welchen Berufszweig ihr einschlagen sollt, lohnt es sich, auf Gehaltsvergleich.com sich nochmal einen Überblick zu verschaffen. Hier könnt ihr euch ausführlich und kostenlos über aktuelle Einstiegsgehälter in allen Branchen informieren und erlebt keine bösen Überraschungen, wenn die Uni vorbei ist und der Arbeitsmarkt auf euch wartet. Außerdem seid ihr so für Gehaltsverhandlungen beim ersten Job besser vorbereitet.

Doch wie viel Einfluss das spätere Gehalt wirklich auf die Studienwahl haben sollte, muss jeder anhand seiner eigenen persönlichen Wünsche und Ziele selber entscheiden. Letztendlich bringt es nichts, sich sein Leben lang der Karriere und des Geldes wegen zu verbiegen. Vielmehr geht es darum, das zu wählen, wofür man sich selber begeistert und wofür das Herzblut schlägt. Denn nur so kann man sich von der Konkurrenz abheben und erfolgreich sein: durch wirkliche Leidenschaft. Und so dafür sorgen, sich selbst nicht ersetzbar zu machen.

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Studienkredit-Test: “Nicht alles Gold was glänzt”

November 14th, 2013 von Anita

30.06.2013: Die Finanzierung des Studiums per Kredit wird günstiger: Das allgemein sinkende Zinsniveau schlägt sich auch bei Studienkrediten nieder. Das geht aus dem Studienkredit-Test 2013 des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), einer Forschungseinrichtung der Bertelsmann Stiftung und der Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz, hervor.

Insgesamt stehen in Deutschland ca. 850 Millionen Euro für Studienkredite zur Verfügung. Sie werden bereitgehalten von staatlichen Anbietern, Studentenwerken, bundesweit tätigen Banken, regional verankerten Sparkassen und Volks-/Raiffeisenbanken sowie Bildungsfonds. Am beliebtesten sind mit weitem Abstand, zwei staatliche Angebote:

Die Hälfte aller Vertragsabschlüsse entfiel 2012 auf den KfW-Studienkredit, der mit maximal 650 Euro pro Monat jetzt auch Zweitstudiengänge, Weiterbildung und Promotionsvorhaben finanziert.

19.000 Abschlüsse verzeichnete der Bildungskredit des Bundesverwaltungsamtes, der in fortgeschrittenen Studienphasen einen Abschluss ermöglichen soll.

 

Im Test wurden insgesamt 33 Studienkredite und Bildungsfonds unter Aspekten wie Zinshöhe, maximales Finanzierungsvolumen und Flexibilität der Darlehen, bewertet. Rund 50.000 Studierende schließen pro Jahr einen Studienkredit-Vertrag neu ab – da ist es hilfreich, einen Durchblick im Kreditdschungel zu haben. Die verschiedenen Studienkredit-Angebote unterscheiden sich nämlich bei Zinssätzen zwischen 1,33 % und 8,90 % (effektiv) nicht nur auf der Kostenseite deutlich, sie sprechen auch ganz unterschiedliche Zielgruppen an. Ulrich Müller, Projektleiter des CHE rät daher:

 

“Genau prüfen ob das Angebot zu den eigenen Bedürfnissen passt und das Kleingedruckte lesen.”

 

Denn, der Zinssatz der Rückzahlungsphase etwa wird bei manchen Anbietern erst nach dem Studium vereinbart. Die Deutsche Bank sowie die Sparkassen Essen, Herford, Leipzig, Lübeck und Bodensee lassen die Rückzahlungsmodalitäten zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses offen und legen die Zinshöhe erst bei Fälligkeit des Kredits fest. Der Zinssatz für die Rückzahlungsphase ist allerdings eine entscheidende Stellschraube: Er bezieht sich auf die gesamte bis dahin ausgezahlte Darlehenssumme, und die Rückzahlung dauert deutlich länger als die Auszahlung. Ulrich Müller: “Hier braucht ein Kreditnehmer von Anfang an Klarheit und Sicherheit. Nach dem Studienabschluss sollten Absolventen sich auf den Berufseinstieg konzentrieren können.”

 

Den ganzen Test findet ihr HIER

 

Quellen: CHE / Wirtschaftswoche / Spiegel Online

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Zeitsparer-News: Studienanfängerzahlen auf Rekordhoch

September 23rd, 2013 von Anita

24.06.2013: Die höchste in Deutschland jemals verzeichnete Studienanfängerquote: Erstmals nahm 2011 mehr als die Hälfte der jungen Menschen (rund 51 %) ein Hochschulstudium auf. Laut Umsetzungsbericht für 2011 zum Hochschulpakt haben sich 518.748 Studis an den Hochschulen eingeschrieben. Das sind rund 74.000 mehr als im Jahr 2010 und über 156.000 mehr als im Jahr 2005.

Besonders beliebt sind die Fachhochschulen: Dort sind die Studienanfängerzahlen seit 2005 um mehr als 60 % gestiegen. An den Universitäten um 34 %.

2008 haben Bund und Länder auf dem Bildungsgipfel in Dresden das Ziel vereinbart, 40 % eines Altersjahrgangs für ein Hochschulstudium zu gewinnen – somit wurde das Ziel nicht nur erreicht, sondern deutlich übertroffen.

Ein erheblicher Teil der Hochschulpaktmittel wurde für Personal verwendet. So liegt die Zahl
des hauptberuflichen wissenschaftlichen und künstlerischen Personals 2011 um fast 27 %
höher als 2005, die Zahl der Lehrbeauftragten um fast 55 %. Die Anzahl der Professorinnen
und Professoren nahm jedoch nur um über 13 % zu.

 

Quellen: Gemeinsame Wissenschaftskonferenz GWK / Bericht zur Umsetzung des Hochschulpaktes 2020 im Jahr 2011

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Zeitsparer-News: Aufstockung des Hochschulpakts

September 23rd, 2013 von Anita

13.06.2013: Zusätzliche Milliarden für neue Studienplätze: Geburtenstarke und doppelte Abi-Jahrgänge aufgrund der G8-Reform und die Aussetzung der Wehrpflicht sorgen bundesweit für überfüllte Hörsäle. In den Jahren 2006 bis 2011 stieg daher die Zahl der Studienanfänger von 345.000 auf fast 520.000. Die Prognosen werden jedes Jahr durch die Zahl der Studienanfänger übertroffen, daher einigten sich die Ministerpräsidenten mit Angela Merkel auf eine Aufstockung des Hochschulpakts: Bis 2015 werden vom Bund weitere 2,2 Milliarden Euro bereitgestellt. Die Länder verpflichteten sich, eine “vergleichbare zusätzliche finanzielle Leistungen” zu erbringen. Insgesamt hat der Pakt nun ein Volumen von rund 14 Milliarden Euro. Doch der Pakt ist bis 2020 befristet, weil der Bund den Ländern laut Grundgesetz nicht dauerhaft Geld für Bildung geben darf.

Trotz der hohen Summe von 14 Milliarden, fehle jedoch Geld für ausreichend Masterstudienplätze, für eine echte Bafög-Reform und für weitere Studentenwohnungen, so Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes. “Da muss man abwarten, was nach der Bundestagswahl 2013 passiert.”

 

Quellen: Zeit Online / Frankfurter Allgemeine Zeitung / bildungsklick

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Zeitsparer-News: Mieten fressen Bafög auf

Juni 18th, 2013 von Anita

20.04.2013: In den Städten steigen die Mieten rasant: Citynaher Wohnraum ist begehrt – und >das kriegen besonders die Studenten zu spüren. Ein Beispiel ist Münster: Die Fahrradstadt hat sich bundesweit zu einem der teuersten Pflaster für Studierende entwickelt – vor Heidelberg oder Freiburg. „Studenten müssen im Durchschnitt zwischen 320 und 370 Euro für eine Wohnung ausgeben“, sagt Christian van Bebber, Vorsitzender des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA). Das Geld reiche, gerade in den Städten, in denen in den die Mieten in den vergangenen Jahren um 30 Prozent gestiegen sind, kaum mehr zum Leben aus. Ein einfaches Modell macht es bei BAföG-Empfängern deutlich: Im Durchschnitt bekommen Studenten 436 Euro monatlich, der Höchstsatz liegt bei 670 Euro.

Auch aus diesem Grund hängt für 70 Prozent der Studierenden das eigene Studium von der finanziellen Unterstützung ihrer Eltern ab.

 

Quellen: Studierendenvertretung Uni Münster   URL: www.asta.ms / Westfälische Nachrichten / www.zeit.de

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Große Chance: DAAD startet Nachwuchsprogramm für Informatiker

Juni 18th, 2013 von Anita

19.04.2013: Internationale Forschungsaufenthalte in der Informationstechnologie: Mit dem neuen Programm „FITweltweit“ ermöglicht der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) forschungsorientierte Auslandsaufenthalte von Masterstudierenden, Promovenden und Postdoktoranden im Bereich der Informatik.

 

„Internationale Forschungsaufenthalte erhöhen auch für Informatiker die Chancen auf eine wissenschaftliche Karriere, bieten Zugang zu wichtigen Forschungsprojekten und erschließen neue Horizonte. Genau diese Qualifikationen braucht Deutschland, um seine internationale Spitzenstellung in der Kommunikations- und der Informationstechnologie langfristig zu sichern“, erklärt Margret Wintermantel, Präsidentin des DAAD.

Mit einem Budget von 8,8 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden mit diesem Programm in den nächsten fünf Jahren Auslandsaufenthalte auf verschiedenen Qualifikations- und Karrierestufen unterstützt. Studierende und Promovenden können im Rahmen der Masterarbeit oder Promotion Forschungsarbeiten aus der Informatik im Ausland durchführen. Postdoktoranden erhalten die Möglichkeit, am International Computer Science Institute (ICSI) in Berkeley oder am National Institute of Informatics (NII) in Tokyo Projekte mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren zu realisieren.

„In allen Programmlinien ist eine Bewerbung jederzeit möglich und die Stipendienlaufzeit kann flexibel gewählt werden, damit sich der Auslandsaufenthalt optimal in den aktuellen Forschungsplan und die mittelfristige Karriereplanung einbinden lässt“, erläutert der zuständige Referatsleiter, Dr. Christian Schäfer.

 

 

LINK: https://www.daad.de/ausland/studieren/stipendium/de/19047-internationale-forschungsaufenthalte-in-der-informationstechnologie-fitweltweit/

 

Quellen: DAAD

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